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Die Chronik

Innerhalb der jüdischen Getto-Verwaltung wurde im November 1940 ein Archiv gebildet, zu dessen Aufgaben die Sammlung von Dokumenten und Materialien für eine künftige Darstellung der Geschichte des Gettos gehörte. In diesem Archiv schrieben vom 12. Januar 1941 bis zum 31. Juli 1944 mehrere Mitarbeiter, vorwiegend Journalisten und Schriftsteller, die Getto-Chronik, zunächst auf Polnisch, später dann auf Deutsch.

Bilder aus dem Getto-Alltag

Neben ihrer offiziellen Arbeit machten die Fotografen im Getto, obwohl streng verboten, Bilder von Hinrichtungen, Hungertoten, Deportationsmärschen etc. Überdies fotografierten sie ohne offiziellen Auftrag Altenheime, Suppenküchen, Waisenheime, Krankenhäuser, religiöse Feste usw. Eines ihrer bevorzugten Motive waren Kinder im Getto. Im Unterschied zu Fotos, die Täter oder Zuschauer aufnahmen, standen bei den jüdischen Fotografen immer die Menschen im Vordergrund; sie verzichteten auf jede Stigmatisierung und wollten mit ihren Mitteln das Leben und Sterben im Getto dokumentieren.

Die Fotos sind überwiegend 1941/42 entstanden, lassen sich im einzelnen aber nicht genau datieren.

Menschen im GettoEine der Brücken, die die Gettoteile miteinander verbandStraßenszene aus dem Getto
Religiöses Leben im GettoBlick aus dem Getto-Archiv auf die BrückeBlick aus dem Getto-Archiv auf die Brücke
EssensausgabeKinder im GettoKinder im Getto